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Für uns Tonschaffende ebnet das Hören zusätzlich den Weg zu Kreativität, zur Gestaltung von Aufnahmen oder Mischungen – es ist die Grundlage für unseren Beruf. Auch wenn wahrscheinlich niemand, der in unsere Branche findet, gehörlos geboren sein wird, besteht doch für jeden Einzelnen die Gefahr, dass wir es eines Tages werden. Denn das menschliche Ohr gehört nicht nur zu unseren feinsten Sinneswerkzeugen, sondern auch zu unseren fragilsten. Während einige Hörschäden sich noch durch jahrzehntelange Erfahrung kompensieren lassen, bedeuten andere aufgrund schwindender Urteilsfähigkeit das Ende der Berufskarriere.
Hörgesundheit umfasst viel mehr als Audiogramme und Alterskurven. Prävention und der Ausgleich bereits vorhandener Schädigungen sollten viel mehr in den Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit rücken, statt totgeschwiegen zu werden. Schließlich hat sich in den letzten Jahren sehr viel auf diesem Sektor getan. Es gibt Orchester, die mit Gehörschutz spielen, und Musiker, die dank Hörhilfen weiter auf professionellem Niveau agieren können. Warum sollte es bei uns Tonschaffenden anders sein? Ein Grund, aufzuhorchen!
In diesem Sinne gönnt euren Ohren eine Pause und euren Augen und Neuronen-Clustern die neueste Ausgabe des VDT-Magazins.
Euer Redaktions-Team: Peter Kaminski, Nick Mavridis, Stefani Renner, Markus Thiel
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