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Was wandelt unsere Berufsbilder momentan extrem? Es ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, welche Standardarbeiten übernehmen kann, neue Herangehensweisen ermöglicht und damit einen Umbruch herbeiführt, der vergleichbar ist damit, was bereits der Umstieg von analoger Technik auf digitale Vernetzungen und non-destruktiver Bearbeitung mit sich brachte. Damals sind zahlreiche Berufsfelder weggebrochen, neue kamen hinzu. Tontechniker*innen als Berufszweig drohten redundant zu werden – wie ein Heizer auf einer E-Lok.
Wie sieht es heute aus? In dieser Ausgabe mit dem Schwerpunktthema „Wandel der Tonberufe“ blicken wir auf die Gretchenfrage der KI: Braucht es uns noch als Kreative? Es drängen sich weitere Gedanken in den Vordergrund: Wie genau ändert sich mein Berufsfeld gerade? Wie kann ich davon profitieren? Wo gibt es neue Nischen, und auf welche Tätigkeiten sollte ich mich lieber nicht mehr spezialisieren? Wir erleben derzeit einen gewaltigen Wandel von der Tonexpertin zum breit aufgestellten Allrounder bis zum Content-Creator.
In diesem Sinne schärfen wir auch weiterhin unsere Ohren, lernen gleichzeitig neue KI-Tools und bleiben kreativ, auch im Hinblick auf unsere finanziell tragfähigen Arbeitsmöglichkeiten! Wir wünschen viel Spaß und hilfreiche Anregungen beim Lesen dieser Ausgabe.
Euer Redaktions-Team: Peter Kaminski, Nick Mavridis, Stefani Renner, Markus Thiel
P.S.: Ganz herzlichen Dank an Maximilian Kock, einem der Referatsleiter Aus- und Weiterbildung, für seine umfangreiche Unterstützung bei dieser Ausgabe. Er hat dieses Themenheft maßgeblich kuratiert.
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